Seit der Einführung der Online Broker ist es auch für Privatpersonen sehr einfach geworden, selbst an der Börse mit Wertpapieren und anderen Finanzprodukten zu handeln.

Da es sich hierbei um die persönliche Geldanlage und damit das eigene Kapital handelt, ist es wichtig, sein Depot entsprechend sinnvoll aufzubauen, um keine unnötigen Risiken einzugehen und die effektive Rendite möglichst gut zu optimieren. Dabei geht es sowohl um Risikostreuung als auch um niedrige Gebühren und gute Handelsmöglichkeiten. Aus diesem Grund soll nun aufgezeigt werden, wie man sein Depot bestmöglich gestaltet und welche Aspekte man dabei beachten sollte.

 

Die Wahl des Brokers stellt einen wichtigen Punkt dar

fonds_200x300_1_1_4f3e1bUm später mit dem eigenen Depot möglichst effizient traden zu können, ist es wichtig, sich vorher einen entsprechend attraktiven Online Broker zu suchen. Dabei sollte man sein besonderes Augenmerk auf die Gebühren legen, denn diese senken die effektive Rendite zum Teil deutlich. So stellen einige Anbieter ein Flat Fee-Modell zur Verfügung, bei dem eine feste Gebühr unabhängig vom Ordervolumen berechnet wird. Wer also stets große Tranchen ordern möchte, sollte auf einen solchen Broker setzen, denn ansonsten würde man bei einer volumenabhängigen Gebühr höhere Kosten tragen müssen. Handelt man hingegen eher kleinere Volumen, ist eine darauf ausgerichtete Gebührenstruktur natürlich effektiver. Darüber hinaus ist auch der Ausgabeaufschlag für Fonds ein wichtiger Aspekt, denn hier bieten einige Broker attraktive Rabatte an.

 

Eine Diversifizierung senkt das Verlustrisiko

Da es bei Wertpapieren und Fonds leider sehr leicht passieren kann, dass durch kurzfristige Schwankungen hohe Verluste entstehen, ist es sinnvoll, das Risiko seiner Geldanlagen zu streuen, indem man auf verschiedene Unternehmen setzt und dabei auch die Branchen variiert. Sollte es dann in einem bestimmten Bereich problematisch laufen, kann dies durch Gewinne in anderen Branchen eventuell wieder ausgeglichen werden. Darüber hinaus ist es auch sinnvoll, sich bei den Rohstoffen umschauen, denn gerade Gold als Realwert kann einiges zur Sicherung des eigenen Anlageportfolios beitragen. Trotzdem muss man auch hierbei das richtige Maß finden, wobei viele Experten einen Goldanteil von 10% als vollkommen ausreichend erachten, um Risiken abzufangen.

 

Auch Anleihen können eine gute Ergänzung des eigenen Depots darstellen

Neben Wertpapieren ist es natürlich ebenfalls wichtig, andere Assetklassen in seinem Depot unterzubringen. So können beispielsweise auch Anleihen von Staaten und Unternehmen eine wirklich interessante Ergänzung darstellen. Hierbei sollte man natürlich vorher das mögliche Ausfallrisiko prüfen und keine Anleihen von Staaten oder Unternehmen erwerben, die eine besonders schlechte Bonität aufweisen. Wer dies beachtet, erhält durch Anleihen eine relativ sichere Rendite und kann somit kurzfristige Schwankungen an den Börsen finanziell besser verkraften.

 

Mit der richtigen Depotplanung zum wirtschaftlichen Erfolg

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass die eigene Depotplanung einen wichtigen Baustein darstellt, um seine Geldanlagen erfolgreich zu platzieren. Zu diesem Zweck ist die Auswahl eines guten Brokers mit niedrigen Gebühren ebenso wichtig wie die Risikodiversifizierung bei den ausgewählten Wertpapieren. Wer zudem sein Portfolio noch um Gold und Anleihen ergänzt, ist auf viele Eventualitäten vorbereitet und damit kleineren Verlustrisiken ausgesetzt. Nutzen auch Sie diese Informationen und freuen Sie sich auf attraktive Renditen und ein erhöhtes Maß an Sicherheit, wenn Sie Ihre Investments entsprechend geschickt planen.

 

Weitere Informationen rund um die neue Abgeltungssteuer:

Übergangsregelungen bei Zertifikaten:
Die Besteuerung von Zertifikaten seit dem 01.01.2009
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Abgeltungssteuer und die Behandlung von Anleihen seit 2009
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