Über ihrer Steuererklärung zermartern sich in jedem Jahr unzählige Menschen den Kopf. Durch die elektronische Steuererklärung hat sich zumindest die Zettelwirtschaft vermindert. Wir haben uns die Vor- und Nachteile der Online-Steuererklärung einmal angeschaut.

Warum die Online-Variante so praktisch ist


© Ryan McVay/Photodisc/Thinkstock

Kein Papierkrieg – kein Postweg: Die gesamte Steuererklärung kann heutzutage via Internet an das Finanzamt weitergeleitet werden. Das ist mit einigen Vor- und Nachteilen behaftet. Ein Nachteil ist sicherlich, dass nicht alle Belege über das Internet an das Finanzamt übermittelt werden können. Man muss nämlich wissen, dass es bestimmte Belege gibt, die noch immer auf dem Postweg an das Finanzamt übermittelt werden müssen. Die Übermittlung ebenjener Belege ist fernerhin durch den Gesetzgeber vorgeschrieben. Doch nun zu den Vorteilen: Mit unkomplizierten Mini-Anwendungen können die Eingaben jederzeit und ganz leicht überprüft werden. Es herrscht eine bessere Übersicht und Flüchtigkeitsfehler werden auf diese Weise vermieden. Und nicht nur für den Anwender birgt dieses Verfahren Vorteile: Durch die Online-Variante wird auch dem Finanzamt die Arbeit ein wenig erleichtert. Niemand muss noch Daten per Hand in den Computer eingeben und selbige anschließend akribisch prüfen. Zudem berechnet die Software bereits vorab eine mögliche Nach- oder Rückzahlung. Die Steuererklärung per Internet ist also in jedem Fall eine sehr praktische Sache.

Die Abgeltungssteuer und die Steuererklärung

Wie wird die Abgeltungssteuer in der Steuererklärung eigentlich angegeben? Beträgt der eigene Einkommenssteuersatz aufgrund eines entsprechend niedrigen Einkommens weniger als 25 Prozent, kann man die gezahlte Abgeltungssteuer in jedem Fall bei der Steuererklärung geltend machen. In diesem Fall wird in aller Regel der Prozentsatz der Abgeltungssteuer auf die persönliche Situation abgestimmt. Im Falle eines Steuersatzes, der über 25 Prozent liegt, hat man aber immer noch in bestimmten Situationen die Möglichkeit, die gezahlte Abgeltungssteuer bei der Steuererklärung anzugeben. Wenn man zum Beispiel mit einer bestimmten Kapitalanlage signifikante Verluste erlitten hat oder versäumt hat, für etwaige Kapitalerträge den Freistellungsantrag fristgerecht abzugeben, kann diese Regelung greifen. Man benötigt eine entsprechende Zinsbescheinigung, um die Abgeltungssteuer geltend machen zu können. Die wird vom jeweiligen Kreditinstitut oder von dem Institut, bei dem Kapitalanlage getätigt wurde, ausgegeben.

Quelle: Steuererklärung online von smartsteuer