Der Forexhandel, eine Variante des Devisenhandels, war ursprünglich nur institutionellen Anlegern und Banken vorbehalten. Diese tradeten in der Regel mit sogenannten Spotpositionen, die einen tatsächlichen Erwerb der jeweiligen Devise vorhergesehen haben. Über spezialisierte Internetbroker ist der Forexhandel heute jedem Anleger zugänglich.

Konto als Voraussetzung

Eigentlich ist es selbstverständlich, dass man zum Traden ein Konto benötigt. Die Frage, welche sich Einsteigern stellt, ist, woran man einen seriösen und zuverlässigen Broker erkennt. Das Fachportal http://www.forexhandel.org/gkfx hat alle großen und wichtigen Anbieter analysiert und bewertet. Bei der Auswahl spielen die unterschiedlichsten Kriterien eine Rolle. Neben der Höhe der Mindesteinzahlung auf das Handelskonto und der Anzahl der handelbaren Währungspaare kommt der Ausbildung eine besondere Rolle zu. Der Handel mit Devisen muss gelernt werden, wenn er langfristig erfolgreich sein soll. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Broker seine Kunden dabei aktiv unterstützt. Diese Unterstützung basiert auf Webinaren, Tutorials oder eBooks. Auf jeden Fall sollte ein, wenn auch nur zeitlich begrenztes, Demokonto zur Verfügung gestellt werden. Nur mithilfe dieses Kontos können die erlernten Strategien nachvollzogen werden, ohne dass gleich mit echtem Lehrgeld bezahlt werden muss. Das Lesen von Charts, das Erkennen von Handelssignalen und die Entscheidung für die richtige Handelsstrategie ist nichts, was einem Anleger von einem Tag auf den anderen in den Schoß fällt. Vor diesem Hintergrund fällt dem Ausbildungsangebot der Broker bei der Brokerauswahl Neulingen besonderes Gewicht zu.

Ein Hebel – was ist das eigentlich?

Forexdeals sind Hebelgeschäfte aus der Kategorie des Derivatehandels. Der Anleger erwirbt nicht die Devise selbst, sondern ein abstraktes Recht daran. Dafür hinterlegt er eine Margin, die sich wiederum aus dem Handelsvolumen und dem Hebel errechnet. Sollen beispielsweise 100.000 Euro gegen US-$ gehandelt werden und der Broker legt den Hebel auf 1 : 40 fest, beträgt die Margin nur 2.500 Euro. Nimmt der Trade den gewünschten Verlauf, partizipiert der Anleger aber in vollem Umfang von dem Gewinn. Er muss lediglich den Spread, die Gebühr, an den Broker abführen. Wichtig ist bei der Brokerauswahl auch, dass der Dienstleister eine Stopp-Loss-Funktion in der Handelsplattform integriert hat. Diese beendet den Handel automatisch, wenn ein bestimmter Verlust in Relation zur Margin aufgelaufen ist. Andernfalls könnte es passieren, dass über die Einlage hinaus noch Geld nachgeschossen werden müsste, wenn der Verlust die Margin übersteigt. Der Forexhandel ist spannend und vielschichtig, birgt enorme Gewinnmöglichkeiten, aber auch Risiken. Diese lassen sich aber um so mehr minimieren, um so mehr Geduld ein Trader für die notwendige Ausbildung mitbringt.